82nd Academy Award (2)

Film & Fernsehen — SE am 09.03.2010 um 00:00 Uhr. Kommentare (0).

Gestern Nach fand unter Moderation von Alec Baldwin und Steve Martin die 82. Oscarverleihung statt. Ich hatte die Gelegenheit, die Sendung zu verfolgen und lieferte auf Twitter witzig gemeinte, aber völlig unnötige Berichterstattung ab. Zu allem Überfluss hier jetzt eine etwas ausführlichere Zusammenfassung des Abends.

Bereits am Mittwoch schockte uns Neil Patrick Harris mit der zweiten Negativ-Schlagzeile (die erste war, dass Avatar neunfach nominiert ist) und minderte die Vorfreude deutlich.

ActuallyNPH: I will not be performing a duet with Martin Short to open the Oscars. Misinformation, I’m afraid. Should I maybe pull a Kanye, mid-show?

Umso größer die Überraschung, als er dann doch auf der Bühne stand und sang.

serlenborn: baaaaarney!! this night will be legen- wait for it… dary!!! love!

ActuallyNPH: I told you I wasn’t doing a duet…

Nach Harriss Auftritt wurden Alec Baldwin und Steve Martin, umringt von Engeln, auf die Bühne gelassen. Ich muss ganz ehrlich sagen, dass mir die Golden Globe-Moderation von Ricky Gervais, Co-Autor und Co-Regisseur der britischen Serie The Office, wesentlich besser gefallen hat. Gervais war nicht nur wesentlich lustiger als Baldwin und Martin, er war vor allen Dingen auch auf der Bühne anwesend. Die Oscar-Verleihung wäre ohne das Host-Pärchen nicht schlechter gewesen. Die letzte von mehreren Stars moderierte Verleihung fand übrigens 1987 statt.

Insgesamt lief die gesamte Show reichlich unspektakulär ab. Die nach den bisherigen Preisverleihungen naheliegenden Schauspieler und Filme gewannen die Major Awards. Hervor stachen nur die bezaubernde Carey Mulligan und der doppelte Oscar am Ende der Sendung für Kathryn Bigelow und The Hurt Locker, welcher insgesamt sogar sechs Oscars abräumte. Leider haben Mulligan und Bigelow mit ihren (Ex-)Männern Shia LeBeouf und James Cameron gezeigt, dass sie wohl eine Vorliebe für mir unsymphatische Männer haben. Dabei wirken die beiden Frauen so nett, bescheiden, zuvorkommend und höflich.

Als Jeff Bridges gewann, ist mir bei Twitter ein eh schon blödsinniger Witz durch das Auslassen eines Wortes missglückt. Da ich meine Tweets nicht editieren kann, verbessere ich das hier.

serlenborn: der rote teppich hat das zimmer erst richtig gemütlich gemacht.

Sehr passend und dezent schön war die In Memoriam-Montage und das dazu gespielte Musikstück. Wenn man sich die Zahl der Toten und die Namen darunter ansieht, kommt man zu dem Schluss, dass 2009 ein ziemlich beschissenes Jahr war. Insbesondere betroffen und überrascht war ich vom Tod Brittany Murphys, 33 Jahre ist definitiv zu jung. Peinlich war, dass Farah Fawcett und Bea Arthur in der Montage vergessen wurden. John Hughes, Drehbuch-Autor zahlreicher Jugenddramen und -Komödien, darunter die so ziemlich jedem bekannten Filme Kevin Allein Zuhaus und Der Frühstücksclub, wurde seperat erwähnt.

Den schlechtesten und dümmsten Auftritt legte Ben Stiller als Na’vi hin. Ursprünglich war die Szene mit Sacha Baron Cohen geplant. Ich komme mit Stiller nicht klar, in einem von zehn Fällen liege ich brüllend vor Lachen unter’m Tisch, in den anderen neun Fällen finde ich ihn ätzend und nervig. Diesmal fand ich’s so blöd, dass ich ihm direkt unterstellte, seine Na’vi-Kenntnisse seien gestellt.

serlenborn: als wahrer nerd spreche ich simlish, klingonisch und natürlich auch na’vi und das eben war geblufft.

Bedanken möchte ich mich bei ProSieben für die Originalton-Übertragung und die angenehm gestalteten Werbeunterbrechungen, in denen nur Musikvideos, Filmtrailer und Models in Unterwäsche zu sehen waren. Danke.

Alle Gewinner findet ihr unter anderem bei IMDb oder in der Wikipedia.

82nd Academy Award

Film & Fernsehen — SE am 07.03.2010 um 20:00 Uhr. Kommentare (0).

Heute Nacht findet unter der Moderation von Alec Baldwin und Steve Martin die 82. Oscarverleihung statt. ABC überträgt ab 08:00PM Eastern Time (02:00 Uhr MEZ) vom roten Teppich. Sollte ich die Gelegenheit haben, die Sendung zu verfolgen, liefere ich auf Twitter witzig gemeinte, aber völlig unnötige Berichterstattung ab. Bevor ich meine persönlichen Favoriten und und die Filme, die in meinen Augen die größten Erfolgschancen haben, bekanntgebe, einleitend ein paar interessante Details.

Erstmalig seit 1944, damals gewann Casablanca, sind dieses Jahr mehr als fünf Filme in der Kategorie “Bester Film” nominiert. Für die Moderation war ursprünglich Sacha Baron Cohen gedacht. Diese Idee wurde aber von der Academy aufgrund der Uneinschätzbarkeit Cohens wieder verworfen. District 9 und Avatar sind die ersten als Best Picture nomierten Science Fiction-Filme seit E.T. 1982. District 9 ist außerdem der einzige für einen Major Award nominierte Film, der gleichzeitig zu den zehn am häuftigsten illegal heruntergeladenen Filmen 2009 zählt. Allem Erfolg zum Trotz wird James Cameron seinen mit Titanic aufgestellten Rekord von elf Oscars nicht einstellen können, denn sein Milliardenerfolg Avatar ist nur in neun Kategorien nominiert. Auf Rekordkurs geht hingegen Meryl Streep. Mit ihrer 13. Nominierung als Best Lead Actress löst sie Katharine Hepburn ab, die zuvor die meisten Nominierungen in dieser Kategorie hatte. Ein komplettes Novum stellen Up und Precious dar. Up ist der erste als Best Picture nominierte CGI-Animationsfilm und Precious der erste Film von einem afro-amerikanischen Regisseur in der gleichen Kategorie. Ebenfalls erwähnenswert ist, dass Hurt Locker erst der vierte als Best Picture nominierte Film, nach Seven Beauties von Lina Westmüller, The Piano von Jane Campion und Lost In Translation von Sofia Coppola, ist, bei dem eine Frau Regie führte.

Die für einen Major Award nominierten Filme sind:

Best Picture
Persönlicher Favorit: Inglourious Basterds
Größte Erfolgschancen: Avatar
Außerdem nominiert: The Blind Side, District 9, An Education, The Hurt Locker, Precious, A Serious Man, Up und Up In The Air

Best Director
Persönlicher Favorit: Kathryn Bigelow mit The Hurt Locker
Größte Erfolgschancen: James Cameron mit Avatar
Außerdem nominiert: Lee Daniels mit Precious, Jason Reitman mit Up In The Air und Quentin Tarantino mit Inglourious Basterds

Best Actor
Persönlicher Favorit: Jeff Bridges in Crazy Heart
Größte Erfolgschancen: Jeff Bridges in Crazy Heart
Außerdem nominiert: George Clooney in Up In The Air, Colin Firth in A Single Man, Morgan Freeman in Invictus und Jeremy Renner in The Hurt Locker

Best Actress
Persönlicher Favorit: Helen Mirren in The Last Station
Größte Erfolgschancen: Sandra Bullock in The Blind Side
Außerdem nominiert: Carey Mulligan in An Education, Gabourey Sidibe in Precious und Meryl Streep in Julie & Julia

Best Supporting Actor
Persönlicher Favorit: Christoph Waltz in Inglourious Basterds
Größte Erfolgschancen: Christoph Waltz in Inglourious Basterds
Außerdem nominiert: Matt Damon in Invictus, Woody Harrelson in The Messenger, Christopher Plummer in The Last Station und Stanley Tucci in The Lovely Bones

Best Supporting Actress
Persönlicher Favorit: Penélope Cruz in Nine
Größte Erfolgschancen: Mo’Nique in Precious
Außerdem nominiert: Vera Farmiga in Up In The Air, Maggie Gyllenhaal in Crazy Heart und Anna Kendrick in Up In The Air

Best Original Screenplay
Persönlicher Favorit: Quentin Tarantino mit Inglourious Basterds
Größte Erfolgschancen: Joel & Ethan Coen mit A Serious Man
Außerdem nominiert: Mark Boal mit The Hurt Locker, Alessandro Camon mit The Messenger und Tom McCarthy, Bob Peterson und Pete Docter mit Up

Best Adapted Screenplay
Persönlicher Favorit: Jason Reitman und Sheldon Turner mit Walter Kirns Up In The Air
Größte Erfolgschancen: Geoffrey Fletcher mit Sapphires Push (Precious)
Außerdem nominiert: Neill Blomkamp und Terri Tatchell mit Neill Blomkamps Alive in Joburg (District 9), Jesse Armstrong, Simon Blackwell, Armando Iannucci und Tony Roche mit Armando Iannuccis The Thick Of It (In The Loop) und Nick Hornby mit Lynn Barbers An Education

Best Animated Feature
Persönlicher Favorit: Coraline
Größte Erfolgchancen: Up
Außerdem nominiert: Fantastic Mr. Fox, The Princess And The Frog und The Secret Of Kells

Best Foreign Language Film
Persönlicher Favorit: Das Weisse Band (Deutschland)
Größte Erfolgschancen: Un Prophète (Frankreich)
Außerdem nominiert: El Secreto De Sus Ojos (Argentinien), Ajami (Israel) und The Milk Of Sorrow (Peru)

Unser Star für Oslo und Lena Meyer-Landrut

Film & Fernsehen — SE am 06.03.2010 um 00:00 Uhr. Kommentare (4).

Ich bin ein großer Fan des Fernsehens. Sollte Jonas vor mir sterben, was ich zum jetzigen Zeitpunkt als sehr unwahrscheinlich erachte, lasse ich seine Beerdigung im Fernsehen übertragen. Meiner Meinung nach bietet Fernsehen solch großartige Möglichkeiten zur Darstellung von faktischer und fiktiver Wahrheit, dass ich am liebsten einen eigenen Sender hätte, den ich mit unglaublichen selbst produzierten oder aus Übersee gekauften Formaten füllen möchte.

Aus diesem Grund hasse ich, mal abgesehen von einigen Ausnahmen wie Neues aus der Anstalt, Poetry Slam und Nightwash, das deutsche Fernsehen. Wir können von Glück sagen, dass wir keine internationale beachtete Preisverleihung wie den Golden Globe haben. Es gäbe ein ziemlich peinliches Bild ab, wenn man zwei Jahre nach dessen Einstellung immer noch “Türkisch für Anfänger” als “Beste TV-Serie – Komödie” auszeichen müsste. Alle anderen nominierten Serien wären zwangsweise die annehmbaren Dorf-Krimis der Öffentlich-Rechtlichen.

Auf den restlichen Sendeplätzen sieht es natürlich nicht besser aus. Wenn ich in der Zeitung Berichte über die Sendungen von Will, Maischberger, Beckmann und Plasberg lese, wirken diese meist einfach nur relevanz-zuschusternd. Nie wird dort irgendetwas aufgedeckt, meist sind die Sendungen nicht einmal informativ. Wenn man es überspitzt ausdrücken will, kann man sagen, dass Gespräche über Politik und Gesellschaft, die ich mit meinen Freunden beim FIFA-Zocken führe, mehr Tiefe und ähnliche Tragweite haben.

Der Abgrund des deutschen Fernsehens liegt vom Niveau allerdings wesentlich tiefer: Im verfluchten Reality-Bereich. Und in diese Sparte ordne ich definitv auch die Casting-Shows ein. Ich würde mich mit damit gar nicht auseinandersetzen, aber diese Formate haben mittlerweile etwas ganz Erstaunliches geschafft. Sie sind in meinem Umfeld, welches von netz-realen Bekanntschaften aus Blogs und Twitter bis zu Kontakten an der Universität reicht und welches ich als überdurchschnittlich gebildet bezeichnen würde, ganz klar als Unterschichtenfernsehen gebrandmarkt. Trotzdem werden sie, selbstredend mit ironischem Unterton, geschaut. Das ist ein Phänomen, was in anderen Blogs natürlich auch schon ausufernd zu analysieren versucht wurde. Ich verurteile nicht das Anschauen an sich. Jeder soll seine Zeit totschlagen wie er es für richtig hält. Ich verurteile das Anschauen verbunden mit dem gleichzeitigen Versuch einer Rechtfertigung durch das Aufzeigen von für jeden ersichtlichen Fehlern und Unzulänglichkeiten dieser Sendungen. Dieses ehrliche Mitfiebern bei Deutschland sucht den Superstar und Bauer sucht Frau oder, viel schlimmer, ehrliche Auslachen vermeintlich dummer Menschen bei Frauentausch und Big Brother verbunden mit der immerzu nachgeschobenen Versicherung, dass man ja wisse, dass das alles nur gestellt sei. Es kotzt mich an. Entweder man schaut es sich sich an oder man schaut es sich nicht an. Aber was man definitiv nicht macht, ist, es sich anschauen und gleichzeitig zu versuchen sich über die eigentliche Zielgruppe, die man persönlich für die Unterschicht hält, zu erheben. Das ist ein Scheiß-Verhalten.

Wenn jetzt also eine Casting-Show, um endlich die Kurve zum Thema “Unser Star für Oslo” zu bekommen, ohne das oben beschriebene Scheiß-Verhalten von meinem Umfeld ernsthaft geguckt wird, kann es passieren, dass selbst ich mich überwinde und mal reinzappe. Gut, das kann nicht passieren, weil ich keinen TV-Anschluss besitze, aber es kann passieren, dass ich mir Videos zur Sendung im Internet ansehe.

Lena Meyer-Landrut heißt das glühende Sternchen, für das derzeit heißer geschwärmt wird als damals für die bereits verglühten Pauls Potts und Susan Boyle. Hundertmark schreibt bei Twitter “Ihr wollt doch alle nur Sex”. Gut, ja, stimmt. Jetzt gar nicht mal, weil sie gut aussieht. Zugegeben, sie sieht gut aus. Zumindest in den Videos, die Fotos in Zeitungen und Wochenmagazinen sind sehr unvorteilhaft gewählt. Vielmehr ist es ihre Art und ich gehe jetzt davon aus, dass es auch wirklich ihre Art ist, denn man kauft sie ihr ab oder besser gesagt ich kaufe sie ihr ab. Mit dieser Ausstrahlung würde ich ihr zutrauen, in Zusammenarbeit mit Markus Kavka, St. Burnster, Nora Tschirner und Charlotte Roche, die Musiksender zu retten.

Und ihre Song-Auswahl ist natürlich toll. Auch wenn ihre Interpretation von “Mouthwash” niemals an Kate Nash heranreichen wird. Auch, wenn Raab sagt, ihre Lieder seien unbekannt. In diesen Momenten scheint man dann wieder nicht zur Zielgruppe zu gehören. Ich kann Gesang nicht bewerten und ich weiß nicht, ob sie jetzt gut singt oder ob ich nur das Lied mag. Meist erkenne ich nur, wenn jemand schlecht singt, denn dann ruiniert die Person das Lied. Das hat Lena bisher nicht getan.

Mittlerweile bin ich soweit, und das muss man mir nach dem Abgesang in der ellenlangen Einleitung hoch anrechnen, dass ich mir eventuell “Unser Star für Oslo” bei der nächsten Ausstrahlung in der ARD ansehe, auch wenn ich wahrscheinlich mehrere Stressbälle aufgrund der Moderation zerstöre.

Ach, und Lena Meyer-Landrut, falls du das hier liest, ich rufe sogar für dich an. Allerdings nur, wenn du mich, Sven Erlenborn, in der Sendung grüßt. Hah! Man verzeihe mir diese Doppelmoral, ich bin halt doch nur eine Attention-Whore.

Insofern: GO LENA!

(Was ich im Fließtext nicht unterbringen konnte: Wieso läuft auf unser-star-fuer-oslo.de eigentlich englische Kitkat-Werbung?)

Kommentar zum Atomausstieg

Aufklärung, Politik — SE am 22.02.2010 um 23:00 Uhr. Kommentare (0).

Jonas’ Selbstgespräche an der Theke des Graceland, gerichtet an den Tassen spülenden oder rauchenden, aber fast immer schweigenden King.

“Da hat der Röttgen, der Norbert, jetzt einen platzen lassen. Titten auf’n Tisch, hat er gesagt, Atomausstieg können wa machen, dauert bissl länger als damals eingeplant, aber bis 2030 haben wa 40 Prozent erneuerbare Energie und da braucht’s keine Meiler mehr, können alle weg. Sagt sogar der Bundesverband der Industrie und die sind ja nun wohl ma echt so ganz die Skeptischen und Ernsthaften und Top-Denker. Hat der Norbert gesagt. Jetzt rudert sein Ministerium schon zurück. Denn gleich als der Norbert das gesagt hatte, kamen der hessische Koch, den man ja kennt, weil seine Visage ‘nen bleibenden Eindruck hinterlässt, und der württembergische Mappus, den man ja außerhalb von BaWü eher nicht so kennt, es sei denn, man will, die beiden kommen also und sagen Nee Nee Nee, können wa auf gar keinen Fall abschalten, weil die Kraftwerke, die können ja eine Million pro Tag bringen, eine Million. Dass die besonders bedrohten Kraftwerke, also das bei Biblis und das bei Neckarwestheim, ausgerechnet in Hessen und Baden-Württemberg stehen, war ja eigentlich klar. Es geht also nicht um irgendeine Million pro Tag, sondern um die Million pro Tag, die zum Beispiel der Koch braucht, um noch ‘nen paar KiTas zu schließen. Und was der Mappus mit dem Geld dann doch nicht macht, weiß ich nicht, weil den kennt ja eh keiner. Aber, schieben die beiden dann doch nach, man könne ja ‘nen Teil des Geldes in die Erforschung von erneuerbaren Energien stecken. Nee Nee Nee, sagt jetzt wieder der Röttgen, das sei bestimmt verfassungswidrig und so, und dann kommt noch jemand, unzwar der Regierungssprecher Wilhelm, und sagt Blödsinn, er habe da keine Bedenken. So richtig sicher sind sich da beide scheinbar nicht, aber die haben ja auch nur Jura studiert. Und irgendwann schlurft dann letztendlich und natürlich auch die Merkel in die Szene, ganz leise, denn Titten auf’n Tisch ist so gar nicht ihr Ding, obwohl sie als einzige welche hat, und merkt so ganz dezent an, dass man doch jetzt mal ruhiger machen solle und das stehe ja auch alles im Koalitionsvertrag, wie wir, sie sagt ja immer wir, das handhaben wollen. Man muss ja auch mal gucken, wegen Versorgung und Umwelt, weil Kohle ist ja eigentlich genauso scheiße wie Atom, und den Preisen, dass die Preise in Deutschland so teuer sind, weil vor allen die Steuern höher sind als in anderen Ländern, blendet sie mal aus. Wobei, die Steuern will ich gar nicht schlecht reden, denn angeblich geht das Geld ja in die Förderung erneuerbarer Energien. Aber diese Beschwichtigung wirkt schon wieder wie: Auf irgendwas einigen, wo man dann schon 2030 für gerade stehen muss, ist ja auch eher so blöd. Schieben wir das Problem doch auf die nächste Legislaturperiode, obwohl, dann sind die, also wir, Deppen bestimmt immer noch alle an der Macht.”

Die BDI-Studie, auf die sich Bundesumweltminister Norbert Röttgen bezieht, findet ihr hier. Bei einem vollständigen Atomausstieg bis 2030 würden die Atomkraftwerke Biblis A in Hessen und Neckarwestheim 1 in Baden-Württemberg nur fünf bzw. sechs Jahre eher geschlossen als bei der derzeit von CDU, CSU und FDP überwiegend angestrebten Laufzeitverlängerung auf 60 Jahre. Laut dem deutschen Atomgesetz (AtG), welches eine Befristung der Regellaufzeit auf 32 Jahre vorsieht, hätten Biblis A und Neckarwestheim 1 bereits 2007 bzw. 2008 geschlossen werden müssen. Schweden ist bereits von seinem Atomausstieg zurückgetreten. Die osteuropäischen Staaten planen auch langfristig keinen Atomausstieg.

Ähnliche Themen:
[Wortgefecht] Kommentar zum Atomausstieg vom 08. Juli 2008.

Videospiele 2000-2009

Videospiele — SE am 19.02.2010 um 20:00 Uhr. Kommentare (3).

Einfach so, um’s mal festzuhalten.

2000:
Baldur’s Gate II
Counter-Strike
Deus Ex
Diablo II
No One Lives Forever
Pokémon: Gelbe Edition
The Legend of Zelda: Majora’s Mask
The Sims

2001:
Black & White
Devil May Cry
Final Fantasy IX
Gothic
Grand Theft Auto III
Halo: Combat Evolved
Max Payne
Metal Gear Solid 2: Sons of Liberty
Pokémon: Goldene Edition
Return to Castle Wolfenstein
Super Smash Bros Melee
Wiggles

2002:
Animal Crossing
Anno 1503
Battlefield 1942
Final Fantasy X
Gothic II
Grand Theft Auto: Vice City
Jedi Knight II: Jedi Outcast
Mafia
Medal of Honor: Allied Assault
Medieval: Total War
Metroid Prime
Splinter Cell
The Elder Scrolls III: Morrowind
WarCraft III: Reign of Chaos

2003:
Call of Duty
Knight of the Old Republic
Max Payne 2: The Fall of Max Payne
Pokémon: Rubin Edition
Prince of Persia: The Sand of Time
The Legend of Zelda: The Windwaker

2004:
Grand Theft Auto: San Andreas
Half-Life 2
Halo 2
Metal Gear Solid 3: Snake Eater
Metroid Prime 2: Echoes
Ninja Gaiden
Rome: Total War
World of WarCraft

2005:
Battlefield 2
Call of Duty 2
Civilization IV
God of War
Guitar Hero
Mario Kart DS
Resident Evil 4

2006:
Gears of War
Guitar Hero II
FIFA 2007
Final Fantasy XII
New Super Mario Bros
The Elder Scrolls IV: Oblivion
The Legend of Zelda: Twilight Princess

2007:
Assassin’s Creed
BioShock
Call of Duty 4: Modern Warfare
God of War II
Half-Life 2: Episode Two
Halo 3
Mass Effect
Pokémon: Perl Edition
Portal
Rock Band
Super Mario Galaxy
Team Fortress 2
Uncharted

2008:
Grand Theft Auto IV
Fallout 3
FIFA 2009
Left 4 Dead
Little Big Planet
Mario Kart Wii
Metal Gear Solid 4: Guns of the Patriots
Mirror’s Edge
Prince of Persia
Rock Band II
Super Smash Bros Brawl
World of Goo

2009:
Anno 1404
Assassin’s Creed II
Call of Duty: Modern Warfare 2
Dragon Age Origins
Empire: Total War
FIFA 2010
Grand Theft Auto: Chinatown Wars
New Super Mario Bros Wii
Uncharted 2: Among Thieves

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