[...] – der zerissene [...]
Update
Das Buch “American Psycho” geht an Marion R. aus S.. Ihre Mail mit der richtigen Antwort hat mich als erste erreicht. Insgesamt erreichten mich zwei Mails mit der richtigen Antwort.
Der zitierte Text stammt von Jacques Schuster. Er handelt von Wilhelm II. und kann auf der Webpräsenz von DIE WELT in der Originalfassung gelesen werden.
Danke an alle Teilnehmer.
Update
[...] Wollte man [ihn] von seinen Widersprüchen befreien, so stünde er nackt da.
[Er] blieb [...] ein wandelndes Sowohl-als-auch. Er war klug, gebildet und sprach alle Hauptsprachen Europas, doch war er zu Ausdauer und harter Arbeit nicht fähig. Überdies war seine Intelligenz in einer Traumwelt eingesperrt, die er sich selbst und die seine Schmeichler ihm aufgebaut hatten. [Er] liebte die neusten Erfindungen, doch vermochte er es nicht, sich von seiner romantisch-mittelalterlichen Vorstellung zu lösen [...]. [Er trat an], das Leben [...] zu verbessern [...], doch vergaß er bald seine Ziele und erschien [...] als [einer], der viel redet, aber wenig zustande bringt.
Damit nicht genug, war [er] friedliebend und Militarist zugleich. Er liebte Uniformen und das Dschingderassabumm [...]. [...] Er mochte den schneidenden Tonfall, den klirrenden Auftritt, zu gleicher Zeit war er zu schwach, sich [...] zur Wehr zu setzen.
[Sein] größter Fehler war seine fast draufgängerische Selbstüberschätzung bei gleichzeitiger Neigung zu einer tollkühnen Operettenhaftigkeit. Er führte neben allen anderen Drolligkeiten zu unglaublich törichten Reden. [...]
Übrigens, am treffendsten beschrieb [...] [ihn]: “Da saß ein jugendlicher Mann [...]; auf den Eindruck bedacht, dauernd mit sich selber kämpfend, seine Natur bezwingend. Kaum ein unbewusster Moment; unbewusst nur – und hier beginnt das Menschlich-Rührende – der Kampf mit sich selbst.”
[...] [Ihm gefiel] das Autoritäre und Nationale, aber er war zu anständig, um die Gewalt und den Terror [...] gutzuheißen. [...] Ein Mann voller Widersprüche [...].
Wer die beschriebene Person erkennt, möge mir die Lösung an “erlenborn at googlemail dot com” schicken. Pro Teilnehmer sind fünf Vermutungen gestattet. Unter allen richtigen Antworten wird eine gebrauchte Ausgabe von Bret Easton Elliss “American Psycho” in englischer Sprache verlost. Einsendeschluss ist der 20. September 2008.
Der Fairness halber bitte ich darum, keine Textpassagen in Suchmaschinen nachzuschlagen, da der Text, wenn auch stark gekürzt, ganz offensichtlich zitiert ist. Unfaire Teilnehmer möge der Blitz treffen.
Viel Glück!