Ende März: SCHNEE.


Mehr als siebenhundert Worte hat er zum Thema aufgeschrieben, vermutlich siebenhunderttausend Worte gedacht. Die Diskussionsrunde auf Phoenix hat er im ersten Blog-Eintrag verbal zerfetzt, die polemischen Ergüsse Don Alphonsos bei der FAZ, in der Blogbar und im Rebellenmarkt im zweiten. Er hat circa vierzig, fünfzig Blog-Artikel anderer Menschen gelesen, ein Dutzend Zeitungsartikel, fünf Kommentare, siebzehn Expertenmeinungen, drei Live-Reportagen gesehen, online etliche Videofetzen, Ticker-Meldungen und natürlich Gezwitscher.
Er hat die Blog-Artikel wieder gelöscht.
Es ist alles gesagt. Nein, es ist zu viel gesagt. So viel gequirlte Scheiße und Wortkotze, dass einem die Galle hochkommt.
Ruhe. Jetzt.
And he can see no reason
‘Cause there are no reasons
What reason do you need to be shown?
Ach, falls hier noch wer mitliest:
Ich werde vom 31.03 bis 04.04 in Berlin verweilen und auf der Re:publica zugegen sein.
Solltet ihr mir also ein Bier ausgeben wollen, meldet euch.
(Und löscht mich nicht aus dem Feed-Reader. Ich hab’ bald wieder mehr Zeit.)
(Denkt euch die Smilies bitte dazu. Ich mag Smilies nicht so.)