Gelebtes und gewünschtes Ich

Graceland — SE am 16.02.2008 um 10:53 Uhr. Kommentare (0).

“Eine Abgrenzung, eine Separation zwischen mir und meinem ICH, das einzige, was ich vorzuweisen habe.”
http://www.septemberrave.com/450

Und im Halbschlaf bemerke ich, wie sich in meiner deutschsprachigen Playlist das gelebte Ich entschuldigt und zu erklären versucht, das gewünschte Ich aber unnachgiebig den aktuellen Lebensstil vorwirft.

“Denn ich würde nur bereuen, hätt’ ich mich an Dir verbogen. War bestimmt nicht immer treu, doch ich hab Dich nie betrogen. Das bin ich, das bin ich, das allein ist meine Schuld. Ich muss mich jetzt nicht finden, darf mich nur nicht verliern. Bin doch gestern erst geboren und seit kurzem kann ich gehen, hab mein Gleichgewicht verloren doch kann trotzdem gerade stehn.”
Rosenstolz – Ich bin Ich

“Wo fing das an? Was ist passiert? Hast Du denn niemals richtig rebelliert? Kannst Du nicht richtig laufen oder was lief schief? Und sitzt die Wunde tief in Deinem Inneren: Bist Du nicht immer noch, Gott weiß wie, privilegiert?
Was hat Dich bloß so ruiniert? Was hat Dich bloß so ruiniert? Kannst Du Dich nicht erinnern?”

Die Sterne – Was hat Dich bloß so ruiniert

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